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Kleiner Kosmos Felsenkeller

Spurensuche in Shanghai und Bürvenich

Rolf A. Kluenter dreht zur Zeit mit der Berliner Schauspielerin Natascha Paulick im HPZ „Haus Lebenshilfe“, auf Lichtungen, in Grotte, Park und natürlich im „Kleinen Kosmos Felsenkeller“ – Kunstfilm wird „anderthalb bis 20 Stunden lang“ – Rolf K. Emmerich: „Kunstperformance geht dank der Smurfit-Kappa-Stiftung bis 2016“ – Workshops mit behinderten Frauen, Männern und Teenagern – „Schönste deutsche Schauspielerin mit Romy Schneider und Iris Berben“

Bürvenich – Mit der Berliner Theater- und Fernsehschauspielerin Natascha Paulick steht zur Stunde in Bürvenich und Umgebung eine weitere Filmschönheit vor der Kamera des Künstlers Rolf A. Kluenter. Kluenter ist gebürtiger Bürvenicher, lebt in Shanghai und wirkt künstlerisch weltweit, vor allem mit Film- und Fotoinstallationen.


Natascha Paulick spielt eine Berliner Mathematikerin mit Bürvenicher Wurzeln. Sie reist mit einer Droschke von „Taxi Engel“ an, trifft in der Kneipe zum Kartenspielen auf zwei teuflische Kreaturen, Walter, den Sexisten, und Werner, den Nazi, und bekommt schließlich von Manfred Larres (l.) den Rat, beichten zu gehen. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Mit dem Projekt „Kleiner Kosmos Felsenkeller“, einer künstlerischen Reminiszenz an die Menschen von Bürvenich und auch an die behinderten Bewohner von „Haus Lebenshilfe“, in dessen Rahmen er drei Filmprojekte realisiert, verarbeitet Kluenter auch sein eigenes Leben.
„Er lässt uns vor der Kamera seine Vergangenheit aufarbeiten“, konstatierte Natascha Paulick scherzhaft beim Pressetermin im Verwaltungszentrum des Heilpädagogischen Zentrums Lebenshilfe, der früheren Villa Nagelschmidt.

Die Enkelin des Bauhaus-Architekten und Gropius-Mitarbeiters Richard Paulick ist bekannt geworden vor allem durch ihre Hauptrolle in dem 2011 mit dem für den Deutschen Fernsehpreis nominierten ARD-Zweiteiler „Der kalte Himmel“.

Außerdem spielte sie Fernsehrollen in Serien wie „Wolffs Revier“, „SOKO Leipzig“, „Balko“ und „Tatort“ sowie Filmrollen unter anderem in Produktionen der Regisseure Gabriela Tscherniak (Berlin Nights), Markus Imboden (Spiele der Macht), Markus Herling (Opa, ledig, jung). Johannes Fabrick (Der kalte Himmel, Der letzte schöne Tag).

Die 1970 in Halle/Saale geborene Schauspielerin verkörperte auch zahlreiche Theaterrollen, unter anderem unter Regisseur Dieter Wedel die Königin Christiane Eberhardine von Brandenburg-Bayreuth in „Die Mätresse des Königs“ von John von Düffel. Für Rolf A. Kluenter ist sie „mit Romy Schneider und Iris Berben die schönste deutsche Schauspielerin“.

Sechs Lebenswege kreuzen sich in Zülpich
Natascha Paulick ist eine von sechs Protagonisten in Rolf A. Kluenters Kunstfilm „In Full View“, die aus unterschiedlichen aktuellen Lebenssituationen ihre eigenen Fährten bis zurück ins von Franziskanerinnen geführte Kinderheim in Bürvenich suchen und zurückverfolgen.
Kluenter setzt die Schauspieler – ebenso wie behinderte Menschen aus dem HPZ Lebenshilfe, Vereins- und Kirchenvertreter sowie ganz „normale“ Leute aus seinem Heimatort Bürvenich vor unterschiedlichen Kulissen in Szene. Kreuzungspunkt aller Akteure, auch der prominenten Schauspieler, ist dabei Kluenters „Kleiner Kosmos Felsenkeller“.


Akteure vor und hinter der Kamera (von rechts): Hans-Peter Zingsheim, Lebenshilfe-Geschäftsführer Rolf K. Emmerich, Anika Neumann, Natascha Paulick, Joseph-Beuys-Schüler und Filmkünstler Rolf A. Kluenter und Manni Larres. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Vor der in Berlin in der von ihrem Großvater mit konzipierten Karl-Marx-Allee lebenden Natascha Paulick hatte Kluenter bereits die in China sehr bekannte Schauspielerin Joey Meng Yee-man aus Hong Kong vor der Kamera und James-Bond-Girl Christina Ladas-Hennig sowie den Schauspieler Thomas Frydetzki.

Seine Akteure lässt Joseph-Beuys-Schüler Rolf A. Kluenter auf dem metaphorisch verklärten Weg in die eigene Vergangenheit an verschiedenen Stationen Halt machen und mit immer wiederkehrenden symbolbehafteten Accessoires individuelle Situationen erleben, beziehungsweise aktiv gestalten.

Das sind unter anderem ein Apfel, Koffer, Brautschleier, Notizbuch, Auto – und als Kulissen immer wieder das frühere Kinderheim Bürvenich, Grottenvorplatz und Marienstatue, der Frankenfriedhof, eine Waldlichtung, ein Hochstand, Kriegerdenkmal, Piemont-Haus-Park und natürlich der Felsenkeller selbst, in dem sich aller Wege kreuzen, ohne dass sich die Protagonisten dort selbst und leibhaftig begegnen. Kluenter: „Christina, Tom, Natascha, Mimi, Puiyee und Joey kämpfen mit ihren Erinnerungen. Der Film zeichnet Fragmente dieser Erinnerungen, Visionen und Utopien...“

Emmerich: „Für Kluenter ist der Keller ein Universum...“
HPZ-Geschäftsführer Rolf K. Emmerich: „Der Felsenkeller unter »Haus Lebenshilfe« ist für Rolf. Kluenter wie ein eigenes kleines Universum, und wir haben seine darum rankenden Ideen mit Hilfe der Smurfit-Kappa-Stiftung und dem „trans-MEDIA Empowerment Program“ über die Dauer der Landesgartenschau 2014 hinaus zu einer noch bis 2016 laufenden Kunstperformance gemacht.“

Kluenter arrangierte und fotografierte Einzelpersonen und Gruppen in den Höhlen des Felsenkellers und drehte mehrere Filme. Und zwar nicht nur wie im Fall von „In Full View“ mit Profis wie jetzt Natascha Paulick, sondern er brachte und bringt auch immer wieder Schutzbefohlene des HeilpädagogischenZentrums und Dorfbewohner von Bürvenich vor die Kamera.

Den Film „Empower“ drehte Kluenter mit neun Leuten aus Rolf K. Emmerichs „Haus Lebenshilfe“ zur Musik der Bürvenicher Pianistin Hanna Spilles. Eine wunderbare Produktion, in der offenkundig gehandicapte Menschen zu Schattenspielern, Pantomimen und Akteuren werden, aber auch Kamera und Beleuchtungsgerät bedienen und zu Regisseuren avancieren.

Verwirrend, mystisch, erotisch und mit Jazz unterlegt war ein Ausschnitt aus dem künftigen Kunstfilm „In Full View“ mit der James-Bond-Komparsin Christina Ladas-Hennig, der bereits seit April im die Landesgartenschau (Laga) Zülpich begleitenden Kunstprojekt „Kleiner Kosmos Felsenkeller“ gezeigt wird.
Im bislang längsten Film von Kluenters Bürvenich-Trilogie, „Sheltering Rocks“, lässt der Künstler zum Geläut der Bürvenicher Stephanuskirche und Leonard Cohens „Halleluja“ Scharen von Kindern und Erwachsenen im Felsenkeller einziehen.

Das ist nicht die einzige religiöse Anspielung in Kluenters variationsreichen symbolhaften Filmkompositionen, in der er seinen Akteuren keine festen Rollen auf den Leib und in die Gesichter schreibt, sondern sie „heraus kitzelt“, motiviert, selbst aktiv ins Film- und Kunstgeschehen eingreifen lässt.

Ein Kartenspiel mit diabolischen Partnern
So wird es bei den in den nächsten Tagen anstehenden Drehtagen mit Natascha Paulick auch eine in der Villa Nagelschmidt nachgestellte historische Kneipenszene geben, in der die Akteurin eine von weither zu ihren Bürvenicher Wurzeln angereiste Berliner Mathematikerin spielt.

Sie fährt mit einer Droschke von „Taxi Engel“, trifft in der Kneipe zum Kartenspielen auf zwei teuflische Kreaturen, Walter, den Sexisten, und Werner, den Nazi, und bekommt schließlich von dem ebenfalls mitspielenden Bürvenicher Kunstprojekt-Unterstützer Manfred Larres den Rat, zu beichten . . . worauf im nächsten Bild Natascha Paulick die Karten aus dem Fenster wirft und weinend vor dem Auto in die Hocke geht.

Man darf gespannt sein, wie Rolf A. Kluenters Kunstfilm „In Full View“ am Ende aussieht. Wird er alle Sequenzen hintereinander setzen und am Stück zeigen – oder einen Episodenfilm daraus machen? Der Künstler weiß es selbst noch nicht.

Im Pressegespräch erklärte Kluenter, alles zwischen anderthalb und 20 Stunden sei möglich. Er weiß, Künstler dürfen das, das erhöht den Spannungsbogen. Mit der Uraufführung in Bürvenich ist 2016 zu rechnen, danach behält sich der weltweit agierende Kunstschaffende eine Tournee der Filminstallation durch verschiedene Galerien und Museen vor.


Rolf K. Emmerich, der Leiter des heilpädagogischen Zentrums „Haus Lebenshilfe“, freute sich über die Schauspiel-Workshops, die die Berliner Film- und Fernsehschauspielerin Natascha Paulick im HPZ Bürvenich für Bewohner und junge Teilnehmer des „Kleinen Kosmos Felsenkeller“ veranstaltete. Foto: Rolf A. Kluenter/pp/Agentur ProfiPress

Rolf K. Emmerich, der Leiter des heilpädagogischen Zentrums „Haus Lebenshilfe“, freute sich über den Besuch von Natascha Paulick und die anstehenden Dreharbeiten. Mehr noch freute sich der Geschäftsführer über die Schauspiel-Workshops, die die Berliner Akteurin im HPZ Bürvenich für Bewohner und junge Teilnehmer des „Kleinen Kosmos Felsenkeller“ veranstaltete. Das Projekt stellten Paulick, Emmerich und Kluenter im Pressegespräch gemeinsam mit den HPZ-Bewohnern Anika Neumann und Hans-Peter Zingsheim sowie Mit-Akteur Manfred Larres vor.

Weil bei den Fotoshootings und dem gesamten Kunstprojekt „Kleiner Kosmos Felsenkeller“ auch die behinderten Bewohner von „Haus Lebenshilfe“ integriert werden und immer wieder mitmachen können, unterstützt auch Dr. Peter Kramp, der Chef der Zülpicher Papierfabrik, das Kunst- und Kulturprojekt mit knapp 50.000 Euro der erwähnten Smurfit-Kappa-Stiftung.

Workshops mit Künstlern aus aller Welt geplant
Damit ist gewährleistet, dass der „Kleine Kosmos Felsenkeller“ des HPZ Lebenshilfe unter dem Namen „trans-MEDIA Empowerment Program“ über die Dauer der Landesgartenschau 2014 hinaus fortgesetzt werden kann. Rolf K. Emmerich, der Geschäftsführer des federführenden Heilpädagogischen Zentrums „Haus Lebenshilfe“, denkt unter anderem an Kunst-Workshops mit Rolf A. Kluenter und Gastkünstlern sowie behinderten Teilnehmern aus ganz Deutschland oder auch anderen Ländern Europas und Asiens.

Natascha Paulick stieß übrigens interessanterweise bei der Spurensuche nach ihrem bekannten Großvater Richard Paulick auf den Bürvenicher Künstler Rolf A. Kluenter und sein Kunstprojekt „Kleiner Kosmos Felsenkeller“. Und zwar in Shanghai, wo Kluenter die meiste Zeit des Jahres lebt und wo Richard Paulick seit 1940 Professor an der Saint-John’s University, der heutigen Tongji-Uni, und später Leiter des Stadtplanungsamtes war.

Kluenter war bei Vor-Ort-Recherchen in China behilflich, wohin Paulick 1940 gegangen war, nachdem er sich mit den Nazis überworfen hatte und als Bauhaus-Architekt an Walter Gropius’ Seite in Dessau abgelöst. Paulick rettete in Shanghai eine Reihe von Juden auf der Flucht vor dem Holocaust.
1949 hatte Paulick von China in die USA einwandern wollen, wurde aber als angeblicher „Kommunist“ abgelehnt. Darauf kehrte er nach Berlin zurück und stieß zu dem sechsköpfigen Architektenteam, das die Karl-Marx-Allee baute.

pp/Agentur ProfiPress


Hong Kong Glamour in Buervenich

Joey Meng Yee-man in Zuelpich-Buervenich - Ein Bericht von Rolf Kluenter

Hong Kong Fernseh- und Film-Schauspielerin Joey Meng Yee-man besucht Zuelpich-Buervenich waherend ihrer kurzen Europareise vom 17. bis 25. Juli 2014. Weitere Stationen ihrer 8-taegigen Reise waren nur noch Paris und Amsterdam.


Der Bürvenicher Künstler Rolf A. Kluenter erklärt der chinesischen Schauspielerin Joey Meng Yee-man die ausgestellten Fotos seiner Kunstinstallation am Wallgraben auf der Landesgartenschau in Zülpich. Repro: Claudia Hoffmann/pp/Agentur ProfiPress

Waehrend ihrer Stippvisitte in Buervenich waren u.a. auch ein Besuch auf der LAGA in Zuelpich, ein Besuch der Lebenshilfe HPZ Buervenich, ein Besuch des Buervenicher Schuetzenplatzes waehrend den Vorbereitungen des diesjaehrigen Schuetzenfestes, sowie ein Gruppenbild mit den Schuetzenbruedern im Schuetzenzelt angesagt.

Der ganz besondere Grund fuer ihren Besuch in Buervenich war der geplante Film-Drehtag mit Rolf A. Kluenter im Felsenkeller und auf dem Grottenvorplatz im Zusammenhang mit dem gemeinnnuetzigen Kunsprojekt “Kleiner Kosmos Felsenkeller”. Seit 2012 produzierte Kluenter zusammen mit Rolf K. Emmerich, Geschaeftsfuehrer der Lebenshilfe HPZ, mit den Angestellten und Bewohnern der Lebenshilfe HPZ, sowie der Ortsgemeinschaft Buervenich Eppenich das Kunstprojekt.


Bei ihrem Besuch war die chinesische Schauspielerin Joey Meng Yee-man von der Arbeit in der HPZ-Lebenshilfe ebenso begeistert wie von dem gemeinsamen Kunstprojekt „Kleiner Kosmos Felsenkeller“ unter der Federführung von Rolf A. Kluenter in Zusammenarbeit mit dem HPZ-Geschäftsführer Rolf K. Emmerich und den Heimleitern der Bürvenicher Einrichtung. Repro: Claudia Hoffmann/pp/Agentur ProfiPress

Joey Meng Yee-man (geboren 1970) ist eine Hong Kong-Schauspielerin. Sie nahm am 1989 Miss Asien Wettbewerb teil und erreichte den Vizeplatz Miss Asien. Anschliessend schloss sie einen langjaehrigen Vertrag mit der Hong Konger Fernsehstation ATV ab Joey Meng Yee-man ist für ihre Rolle als "Ma Siu-ling" der in China sehr bekannten und populaeren Fernseh-Trilogie beruehmt geworden.

Nach 20 Jahren erneuerte Joey Meng Yee-man ihren Vertrag mit Hong Kong-Fernsehstation ATV nicht mehr, sondern wechselte zu dem groesseren Fernsehsender TVB in Hong Kong 2012. Ihr erstes Fernsehdrama mit dem Titel Inbound Troubles wurde 2013 eines der erfolgreichsten und hoch-bewertesten Fernsehserien in China.

Weitere Infos unter:
http://en.wikipedia.org/wiki/Joey_Meng

Waehrend seines langjaehrigen Aufenthalts in Nepal lernte Rolf A. Kluenter Frau Joey Meng Yee-man schon 1995 kennen, als sie als junge aufstrebende Scahuspielerin damals Kathmandu besuchte. Aus dieser Zeit gibt es noch erste Fotografieaufnahmen der Schauspielerin von Kluenter in seinem Kathmandu Atelier.
Aber Kluenter musste dann noch 16 lange Jahre geduldig warten bis er Joey Meng Yee-man wieder vor seine Kamera bekam.

2011 spielte Joey Meng Yee-man die Hauptrolle in Rolf A. Kluenters Kunstfilm ANIMA FLUX, der schon im gleichen Jahr auf der 54. Vendig Biennale, (spezielles Projekt ‘Future Pass’) erfolgreich ur-aufgefuehrt und anschliessend im Rotterdamer Wereldmuseum (2011-2012), im National Taiwan Museum fuer Zeitgenoessische Kunst (2012) und im Today Art Museum Beijing (2012) gezeigt wurde.


Der Bürvenicher Künstler konnte einige HPZ-Bewohner dazu motivieren, die Kamera selbst einmal in die Hand zu nehmen und die Schauspielerin aus Hongkong zu filmen und zu fotografieren. So übernahm HPZ-Bewohnerin Anika Neumann die zweite Kamera während des Drehs am Grottenvorplatz. Repro: Claudia Hoffmann/pp/Agentur ProfiPress


Weitere 3 Jahre vergingen bis es zu einem weiteren gemeinsamen Filmprojekt kam. Im Rahmen des Kunstprojekts Kleiner Kosmos Felsenkeller hat Kluenter Joey Meng Yee-man wieder vor die Kamera geholt. Kluenter hatte Frau Joey Meng Yee-man schon im Mai diesen Jahres Fotos seines Projekts Kleiner Kosmos Felsenkeller sowie seiner Arbeit mit den Bewohnern, die von der Lebenshilfe HPZ in Buervenich betreut werden, geschickt.


Dass es nun zu einem weiteren gemeinsamen Filmprojekt kam, ist den Fotografien zu verdanken, die Kluenter Schauspielerin Joey Meng Yee-man im Mai dieses Jahres zugesandt hatte. Sie dokumentierten das „Felsenkeller“-Projekt und seine Arbeit mit den Bewohnern, die von der Lebenshilfe HPZ in Bürvenich betreut werden. Joey Meng Yee-man war von den Aufnahmen ebenso beeindruckt wie von der Internetseite der Lebenshilfe. „Um sich ein eigenes und vertiefendes Bild zu machen, entschied sie sich spontan zu einem Zwischenstopp während ihrer Europareise“, freute sich Kluenter.


Frau Joey Meng Yee-man war von den Fotos und auch der Webseite, die die Arbeit der Lebenshilfe HPZ darstellen und dokumentieren, sehr beeindruckt.
Sie wollte sich eine eigenes und direktes Bild machen und entschied sich spontan, waehrend ihrer Europareise eine kurze Stippvisite in Buervenich zu machen.

Die direkte Begegnung und Gespraeche mit den Bewohnern, die von der Lebenshilfe HPZ in Buervenich betreut werden, beindruckte sie sehr. Es kam auch zu kleinen gemeinsamen, inszenierten Szenen mit den Bewohnern, die Rolf A. Kluenter drehte. Auch konnnte Kluenter einige Bewohner dazu bewegen, die Kamera selbst in die Hand zu nehmen und die Schauspielerin aus Hong Kong zu filmen und zu fotografieren. Allen machte der kurze gemeinsame Dreh grossen Spass.

Rolf A. Kluenter drehte mit Frau Joey Meng Yee-man ausfuehrlich an verschiedenen Orten in Buervenich, aber vorwiegend auf dem Grottenvorplatz und dem Felsenkeller - beide Locations sind auf dem Gelaende der Lebenshilfe HPZ.

Der aus diesem eintaegigem Drehtag resultierender Kunstfilm wird schon am Freitag, dem 24. Oktober (Eroeffnugsveranstaltung ab 17 Uhr) im Rahmen von Kluenters Solo-Ausstellung im http://www.roemerthermen-zuelpich.de ur-aufgefuehrt werden. Die Ausstellung und auch dieser Kunstfilm mit dem Titel
“fire.water.bliss.( Feuer. Wasser. Seligkeit.)” wird dann bis zum 22. Februar 2015 zu sehen sein.


Smurfit Kappa Stiftung unterstützt Kunstprojekt

Papier und Technik Ausgabe August 2014 schreibt (anklicken zum vergrößern):


Bond Girl - Prominenter Besuch bei der Lebenshilfe HPZ

Christina Ladas-Hennig unterstützt Kunstaktion: Kleiner Kosmos Felsenkeller

Vom Spielcasino Monte Carlo in den Bürvenicher Felsenkeller: So könnten im Zeitraffer berufliche Stationen der britischen Schauspielerin Christina Ladas-Hennig zusammengefasst werden. Rolf K. Emmerich, Geschäftsführer des Heilpädagogischen Zentrums (HPZ) der Lebenshilfe und der Künstler Rolf A. Kluenter empfingen das frühere Topmodel aus London, das 1995 im James Bond-Film "Goldeneye" an der Seite von Pierce Brosnan in der Rolle des Agenten 007 mitspielte, am vergangenen Mittwoch in den HPZ-Räumen. Sie gehört zu den Protagonisten des groß angelegten Kunstprojektes "Kleiner Kosmos Felsenkeller", das der aus Bürvenich stammende, international renommierte Künstler Rolf A. Kluenter eigens für die Landesgartenschau Zülpich konzipiert hat. Dabei verwandelt sich der 1858 geschlagene Felsenkeller unter dem HPZ ab Mai 2014 in einen Ausstellungsraum für Installationskunstwerke, für die der Künstler Lichtbox-Folien verwenden wird. Shuttlebusse werden die Besucher vom Laga-Gelände dorthin und auch wieder zurückbringen.


Künstler Rolf A. Kluenter (l.) und HPZ-Geschäftsführer Rolf K. Emmerich mit Modell und Schauspielerin Christina Ladas-Hennig, die sich zur Mitarbeit am Laga-Kunstprojekt bereit erklärt hat.
Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress


Für das groß angelegte Projekt arbeitet der Maler und bildende Künstler Kluenter mit den geistig behinderten Bewohnern und den Mitarbeitern des HPZ ebenso zusammen wie mit Bürvenicher Dorfvereinen und Bürgern. Außerdem dreht er in dem einstigen Eiskeller der Brauerei Nagelschmidt, in den die Bürvenicher bei Luftangriffen im Zweiten Weltkrieg flüchteten, mit professionellen Schauspielern Filme. Zu den Darstellerinnen zählt eben auch Christina Ladas-Hennig, die Kluenter seit vielen Jahren kennt. Themen sind unter anderem das menschliche Überleben, Natur und Kunst und die Darstellung sozialer Gruppen aus Bürvenich. Akustisch untermalt wird das Ganze mit einem authentischen "Sound-Atlas".


Freuen sich über die Zusammenarbeit am eigens für die Laga 2014 konzipierten Felsenkeller-Projekt: HPZ-Geschäftsführer Rolf K. Emmerich, die chinesische Filmemacherin Sissi Tang, Künstler Rolf A. Kluenter, Schauspielerin Christina Ladas-Hennig, die mit der Administration beauftragte Elke Gaul-Rolauf und Willi Klumpen, der das Projekt anregte.
Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress


Bei ihrem Besuch in Bürvenich zeigte sich die sympathische Engländerin begeistert von der "wundervollen Landschaft" in der Eifel. "Fantastisch" nannte sie das Kunstprojekt wegen seiner Vielseitigkeit und der Möglichkeit der professionellen Zusammenarbeit mit Kluenter, den sie vor 13 Jahren in New York kennenlernte. Vor zwei Jahren trafen sie sich auf der Biennale in Venedig wieder und beschlossen ihre Zusammenarbeit für das "Felsenkellerprojekt".


Christina Ladas-Hennig ließ sich von Rolf K. Emmerich die Therapiemöglichkeiten im HPZ der Lebenshilfe erklären.
Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress


Der 57-jährige Kluenter, der in Bürvenich als Sohn eines Bauern aufgewachsen ist, ging 1980 nach dem Studium an der Kunstakademie Düsseldorf mit einem Stipendium für ein halbes Jahr nach Nepal und war dort viele Jahre in der Entwicklungshilfe tätig. Sein Lebensmittelpunkt ist heute aber in Shanghai, wo er mit seiner chinesischen Frau und dem gemeinsamen Sohn lebt.


Dass die Musiktherapie ein wichtiger Bestandteil bei der Arbeit mit autistischen Menschen ist, erfuhren die Projektbeteiligten beim Rundgang durch die HPZ-Räume.
Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

pp/Agentur ProfiPress

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Innenschau im Felsenkeller

Wie im Animals-Hit „Inside Looking Out“: Der in Shanghai und Bürvenich lebende und wirkende Künstler Rolf A. Kluenter setzt Menschen und Lebenseinsichten in Szene beim Kunstprojekt „Kleiner Kosmos Felsenkeller“ – HPZ Lebenshilfe stellt den Rahmen für Foto- und Filmkunst zur Verfügung – Rolf K. Emmerich unterstützt das Vorhaben, das während der Landesgartenschau Zülpich im Pendelbusbetrieb zugänglich gemacht wird – Vorsitzende der Bürvenicher Ortsvereine dokumentieren damit auch 40 Jahre gemeinsames Sommerfest mit dem heilpädagogischen Zentrum Lebenshilfe, das in diesem Jahr von Freitag, 30. August, bis Sonntag, 1. September, stattfindet

Zülpich-Bürvenich – Die Eifel braucht sich in Sachen Kunst nicht zu verstecken. Der aus Bürvenich stammende Wahl-Shanghaier Rolf A. Kluenter hat zurzeit ein großangelegtes Kunstprojekt im Felsenkeller des Heilpädagogischen Zentrums Haus Lebenshilfe in der Mache, das prominente Modells, die Bürvenicher Dorfbevölkerung und die Schützlinge vom „Haus Lebenshilfe“ aktiv mit einbezieht.


Rolf Kluenter, selbstständiger Künstler aus China arbeitete akribisch mit den Protagonisten des Fotoprojekts. Detailgetreu machte er sich beim Fotografieren und Anfertigen von Filmsequenzen an die Arbeit.
Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Hatte Kluenter unlängst das ehemalige James-Bond-Girl Christina Ladas-Hennig vor der Kamera, so waren es jetzt die Vorsitzenden der Bürvenicher Ortsvereine, die der Künstler, Fotograf und Filmer in den Steinhallen des Bürvenicher Felsenkellers in Szene setzte. Die Ergebnisse seiner umfangreichen Arbeiten sollen zur nordrhein-westfälischen Landesgartenschau 2014 als Video-Installationen zugänglich gemacht werden.
Kluenter und Rolf K. Emmerich, der Geschäftsführer des Heilpädagogischen Zentrums (HPZ) der Lebenshilfe, planen einen Pendelbusverkehr zwischen dem Laga-Gelände rings um den Zülpicher Wassersportsee und dem Felsenkeller in Bürvenich. Außerdem wollen Rolf A. Kluenter und die Lebenshilfe mit einem gemeinsamen Pavillon für HPZ Lebenshilfe und Kunstprojekt vertreten sein.


Und so sieht eine der zahlreichen von dem Künstler Rolf A. Kluenter arrangierten Bildszenen mit Akteuren aus Bürvenich aus.
Foto: Rolf A. Kluenter

Die „Laga 2014“ hat den Untertitel „Zülpicher Jahrtausendgärten – Von der Römerzeit bis ins 21. Jahrhundert“. Der Hauptbeitrag der „Lebenshilfe“ zur NRW-Landesgartenschau ist das große Kunstprojekt mit dem Namen „Kleiner Kosmos Felsenkeller“. Dies Projekt wird federführend von Rolf A. Kluenter, einem selbstständigen und frei schaffenden Künstler aus Shanghai, übernommen, der seine familiären Wurzeln in Eifel und Voreifel, in Bürvenich und Schützendorf, nicht nur besessen, sondern auch behalten hat.


Und so sieht eine der zahlreichen von dem Künstler Rolf A. Kluenter arrangierten Bildszenen mit Akteuren aus Bürvenich aus.
Foto: Rolf A. Kluenter

Wenn Kluenter seine Akteure in Positur bringt und ihnen Mut und Selbstvertrauen zuspricht, bedient er sich zuweilen seiner rheinischen Mundart, die ihm im Gegensatz zum englisch akzentuierten Hochdeutsch rein und unverfälscht über die Lippen kommt. Natürlich kennt er seine Modells, die Vorsitzenden der Ortsvereine und Lebenshilfe-Geschäftsführer Rolf K. Emmerich, alle mit Namen und Vornamen. Rolf A. Kluenter lebt zwar den größten Teil des Jahres in China, verfügt aber auch über ein Atelier in Bürvenich auf dem früheren elterlichen Hof.
Als Protagonisten mit von der Partie waren Ortsvorsteher Jörg Körtgen, Patrick Müller, der Sprecher und Vorsitzende der Bürvenicher Ortsvereine, Doris Cremer vom Frauenverein, Feuerwehrchef Richard Cremer, Markus Frings, der Präsident der Sankt-Sebastianus-Schützenbruderschaft Bürvenich, Jürgen Hoscheid, der Vorsitzende des Karnevalsvereins Bürvenich, Helmut Strick, der Vorsitzende des Tambour-Corps Blau-Weiß Bürvenich, Andreas Tschauner, der Vorsitzende des Sportclubs 1925, sowie Rolf K. Emmerich, der Geschäftsführer des Heilpädagogischen Zentrums Lebenshilfe.


Mit viel Liebe fürs Detail stellte der in China lebende Rolf Kluenter die Protagonisten seines Projekts im Felsenkeller auf. „Stolz“ und „Ausdrucksstärke“ wollte Kluenter dabei einfangen.
Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Natürlich kamen die Charaktere aus Bürvenich/Eppenich in ihren Uniformen und Kostümen. Außerdem hatte Rolf A. Kluenter sie gebeten, spezielle Accessoires mitzubringen. Das waren unter anderem Regenschirme, Handschuhe und Trittleitern. Auch die Messdiener der örtlichen St.-Stephanus-Gemeinde, Schornsteinfegerinnen, Schützen und Karnevalisten hat der Künstler bereits im Felsenkeller in Szene gesetzt – weitere „Soziale Gruppen Bürvenich-Eppenich“ sollen folgen.


Bevor Rolf Kluenter künstlerisch im malerischen Felsenkeller begann, installierte der selbstständige und frei schaffende  Künstler seine Gerätschaften. Licht und Fotokamera sowie die Szenerie gestaltete Kluenter sehr akribisch und präzise.
Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Kluenters künstlerische Arbeit vor Ort und in Zusammenarbeit mit dem Heilpädagogischen Zentrum Lebenshilfe ist aber nicht nur auf die Landesgartenschau ausgerichtet. Manche Teile, wie die Anlegung eines „kollektiven Gedächtnisses“, einer Art alles und vor allem die Fotografie vergangener Epochen umfassenden Dorfarchivs, ist weit über die Landesgartenschau hinaus und auf Dauer angelegt.


Die Vertreter der ortsansässigen Vereine und „Protagonisten“ des Foto-Kunstprojekts von Rolf Kluenter machten engagiert mit. Ausdrucksstarke Bilder und Filmsequenzen brachte Kluenter in den Kasten.
Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Das jüngste Film- und Fotoshooting mit den Chefs der Ortsvereine und Rolf K. Emmerich diente neben der Vorbereitung der Laga-Kunstaktion auch der künstlerischen Fotodokumentation von 40 Jahren Sommerfest, das Dorf und Lebenshilfe, Nicht-Gehandicapte und Behinderte seit 40 Jahren gemeinsam feiern. In diesem Jahr findet es statt von Freitag, 30. August, bis Montag, 2.September.

Kluenter sagte bei der Einweisung seiner Modells aus dem Dorf: „40 Jahre gibt es das Sommerfest nun, und ich will mit Ihnen allen den repräsentativen Moment für diese vergangenen 40 Jahre herausarbeiten.“ Und, so fuhr der Künstler fort: „Bitte versuchen Sie sich in Ihrer eigenen Rolle als Schauspieler zu sehen – spielen Sie sich selbst!“


Mit insgesamt neun Vertretern aus Bürvenich/Eppenich schritt Rolf Kluenter (von hinten zu sehen) künstlerisch zur Tat. Mit von der Partie waren (hinten, von links) Doris Cremer, Vorsitzende des Frauenvereins, Rolf K. Emmerich, Geschäftsführer der ortsansässigen Lebenshilfe HPZ, Andreas Tschauner, Vorsitzender des Sportclubs 1925, Helmut Strick, Vorsitzender des Tambour-Corps Blau-Weiss Bürvenich, Patrick Müller, Vorsitzender der Ortsgemeinschaft Bürvenich/Eppenich, Markus Frings, Präsident der Schützenbruderschaft Bürvenich, Jürgen Hoscheid, Vorsitzender des Bürvenicher Karnevalsverein 1972, Richard Cremer, Chef der freiwilligen Feuerwehr und last but not least Jörg Körtgen, Ortsvorsteher der Gemeinde.
Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress


Bei seinen Aufnahmen, die er an drei verschiedenen Plätzen des geräumigen Felsenkellergewölbes anfertigte, bat er die anwesenden Protagonisten um „Ausdrucksstärke und Stolz“. Kluenter begann mit der Aufnahme von Bildern und Sequenzen in der so genannten „kleinen Kaverne“. Dort entstanden sehr originelle und ausdrucksstarke situative Gruppen- und Einzelfotos sowie Filmsequenzen. Dann setzte er seine Arbeit mit den Akteuren in der „großen Kaverne“ und im „Stollen“ fort.


Aufmerksam hörten seine „Modells“ dem Kunstfotografen und Videokünstler  Rolf A. Kluenter zu. Er verstand es gut, den Akteuren Selbstvertrauen und Körperhaltung bis in die Zehensöpitzen zu vermitteln.
Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Dabei setzte er die ortsansässigen Darsteller wieder situativ in Szene. Bei seinen Aufnahmen setzte der in China lebende Künstler auch die von den Ortsansässigen mitgebrachten Gegenstände wie etwa Leitern und Regenschirme ein, um verschiedene Motive, wie beispielsweise Lebenslagen zu metaphorisieren. So symbolisierten Leitern bei einigen Aufnahmen das Auf und Ab im Leben eines jeden Protagonisten.

Die vielfältigen Aufnahmen werden im Rahmen der kommenden Ausstellung zum Gesamtprojekt „Kleiner Kosmos Felsenkeller“ zu sehen sein. Auch beim diesjährigen Jubiläums-Sommerfest vom 30. August bis einschließlich 1. September gibt es für Kunstinteressierte die Möglichkeit, einmal in die Kunst rund um den Felsenkeller hineinzuschauen.

Den Ort des Geschehens wählte Rolf Kluenter „vor allem wegen seiner Geschichtsträchtigkeit“. „Schon zu Kriegszeiten bot der Felsenkeller Schutz für die Bevölkerung. Er steht unter anderem deshalb repräsentativ für die lange Geschichte von Bürvenich-Eppenich und seiner Anwohner“. Zum Dank an alle Beteiligten schenkte Rolf Kluenter seinen Protagonisten am Ende Champagner ein: „Das gehört zum Ritual.“
sl/pp/Agentur ProfiPress
http://wp.profipress.de/?p=7935
http://www.zukunftsinitiative-eifel.de/innenschau-im-felsenkeller.htm
http://mechernich.de/seiten/aktuelles/2013/08/Felsenkeller_Buervenich.php